Sie wollen eine Location für einen 360 Grad Rundgang fit machen? – Dann sollten Sie folgende Tipps beachten!

Zugänglichkeit
Bevor Sie mit Ihren Vorbereitungen beginnen, überprüfen Sie bitte, ob die zu fotografierten Räume auch wirklich an dem angedachten Tag zugänglich sind. Keiner möchte voller Tatendrang vor einer verschlossenen Tür stehen.

Einrichtung und Gestaltung
Jeder möchte sich gerne von seiner besten Seite zeigen, aber was für den einen ein schöner Raum ist, ist für den anderen eine Einrichtung ohne jegliche Ordnung. Deshalb sollte unbedingt mit dem Kunde geklärt werden, ob alle Einrichtungsgegenstände am richtigen Platz stehen und vollständig sind. Ihr Kunde möchte einen pompös geschmückten Esstisch präsentieren? – Dann sollte sich auch an jedem Platz ein Gedeck befinden und die Kerzen in einem Leuchter angezündet sein. Das was für selbstverständlich gehalten wird, sind meist die kleinen Fehler, die ein unschönes Bild ergeben. Deshalb unbedingt darauf achten, dass zum Beispiel in Hotels die Betten glatt gestrichen sind, alte durch frische Blumen ersetzt wurden und Handtücher parat liegen. Wenn gewünscht wird, dass bestimmte Dinge später nicht in dem virtuellen Rundgang auftauchen sollen, müssen diese vorneweg beseitigt werden. Beachten Sie, dass das gleichermaßen für den Außenbereich Ihrer Location gilt. Klinkt logisch, aber wird oft vergessen. Je genauer Kunden und Fotografen im Vorfeld zusammen arbeiten, umso weniger muss im Nachgang retuschiert werden.

Licht und Technik
Bei nahezu 100% aller Fotografien dient das vorhandene Licht vor Ort als Quelle für eindrucksvolle 360° Panoramen. Deshalb sollte man unbedingt überprüfen, dass die verfügbaren Lichtquellen auch funktionieren bzw. bei größeren Einrichtungen, ob die Technik zugänglich ist und von fachkundigem Personal bedient werden kann.

Personen in den Panoramafotografien
Es sollte vorher geklärt werden, ob Personen in den Fotografien dargestellt werden oder nicht. In einigen Situationen ist die Darstellung von Menschen unumgänglich, auch dieser Fall muss beachtet werden. Um rechtliche Schwierigkeiten zu vermeiden, sollten die betroffenen Personen vor den Aufnahmen informiert und entsprechende Einwilligungsformulare ausgefüllt werden. Sollten Personen dies jedoch nicht wünschen, müssen die Gesichter unkenntlich gemacht werden.